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Antirassismus & Migration

Last Call zur Sammelabschiebung am Di, 15.04.2014 nach Serbien!

Zum letz­ten Mal rufen wir zu einer brei­ten Mo­bi­li­sie­rung gegen die Sam­mel­ab­schie­bun­gen am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen am 15.​April auf:
Laut, krea­tiv, ide­en­reich, un­über­seh­bar und un­über­hör­bar.

Wir, das Bünd­nis „Ab­schie­be­stop Düs­sel­dorf“, haben uns nach län­ge­rer Dis­kus­si­on ent­schie­den, noch ein letz­tes Mal zu Ak­tio­nen am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf wäh­rend der nächs­ten Sam­mel­ab­schie­bung auf­zu­ru­fen. Diese wird am 15.​April nach Ser­bi­en gehen. Be­trof­fen wer­den wie­der vor allem Roma sein. Da­nach wol­len wir diese Ak­tio­nen für un­se­ren Teil ein­stel­len.
Der Grund für diese Ent­schei­dung ist lei­der nicht, dass sich ir­gend­et­was in der bun­des­deut­schen oder eu­ro­päi­schen Ab­schie­be­po­li­tik zum Po­si­ti­ven ver­än­dert hätte – im Ge­gen­teil.
Wir den­ken je­doch, dass diese Ak­ti­ons­form an ihr (viel­leicht auch nur vor­läu­fi­ges) Ende ge­kom­men ist. Es gibt kei­nen po­li­ti­schen Mehr­wert durch die immer glei­che Wie­der­ho­lung der Ak­tio­nen. Damit wol­len wir nicht sagen, dass die bis­he­ri­gen Ak­tio­nen ein Mis­ser­folg waren. Im Rück­blick den­ken wir, dass ei­ni­ges er­reicht wurde und das Thema Sam­mel­ab­schie­bung sowie Ab­schie­bung von Roma in die Öf­fent­lich­keit ge­bracht wer­den konn­te.
Ein kur­zer Rück­blick
Seit Herbst 2010 haben – mit we­ni­gen Aus­nah­men – bei jeder Sam­mel­ab­schie­bung vom Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen Pro­test­ak­tio­nen in­ner­halb und au­ßer­halb des Ter­mi­nals statt­ge­fun­den. Die Be­tei­li­gung va­ri­ier­te zwi­schen 15 und 100 Per­so­nen, was an­ge­sichts der Tat­sa­che, dass die Sam­mel­ab­schie­bun­gen i.d.R.. Diens­tags früh mor­gens statt­fin­den und die Ter­mi­ne manch­mal erst sehr kurz­fris­tig be­kannt wur­den, immer noch er­staun­lich viel ist.

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(Anti-)Repression Freiräume Recht auf Stadt

Alle für Kalle! | 16. April | zweite Zwangsräumung blockieren!

plakat-kalle-16aprilHohe Mieten, fehlende Wohnungen, Verdrängung von alteingesessenen MieterInnen: Schlimm – aber da kann man nichts machen? – Doch, man kann!

In vielen Städten hat es bereits Proteste gegeben, es regt sich Widerstand. So auch in Köln. Prominentestes Beispiel ist der Fall von ‘Kalle’ Gerigk, der seit 32 Jahren eine Dachgeschosswohnung im Agnesviertel in Köln bewohnt. Nach einer fragwürdigen Eigenbedarfskündigung durch den neuen Wohnungseigentümer, einem Immobilien-Makler, sollte Kalle im Februar zwangsgeräumt werden. Rund 300 AnwohnerInnen und UnterstützerInnen haben am 20.02. die Zwangsräumung von Kalle verhindert. Dieser Erfolg war möglich, weil sich die unterschiedlichsten Menschen zusammen getan haben. Am 16.04. folgt nun der zweite Räumungsversuch – aber nicht ohne uns! Wir werden wieder blockieren!

Mi 16. April, 7:00 Uhr | Fontanestr.5 | Köln-Agnesviertel

In Köln gibt es seit einem Jahr die Initiative ‘Recht auf Stadt’. Sie organisiert und unterstützt Proteste gegen Wohnungsmangel und Verdrängung. Bei ‘Recht auf Stadt’ sind Menschen zusammengekommen, die den alltäglichen Skandal auf dem „Wohnungsmarkt“ nicht länger hinnehmen wollen – weil sie selber direkt Betroffene sind, aus Solidarität und weil sie nicht tatenlos zusehen wollen, dass die Bedingungen für Wohnen und Leben in der Stadt gnadenlos von einer profitorientierten Immobilienwirtschaft diktiert werden.

Die bisherigen Proteste haben dazu geführt, dass Wohnungsnot zu einem öffentlichen Thema geworden ist. Die Politik ist unter Druck gekommen, auch wenn bisher von der Bundes- und Landesregierung nur kosmetische Maßnahmen vorgelegt wurden und es in Köln bislang eher bei Absichtserklärungen geblieben ist.

Der Widerstand muss also noch viel größer, breiter, lauter werden.

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(Anti-)Repression Freiräume Recht auf Stadt

Zwangsräumung verhindern – Wissollstraße bleibt!

Zwangsräumung verhindern – Wissollstraße bleibt!

Noch ist juristisch nicht abschließend geklärt, ob es bei dem angekündigten Räumungstermin am nächsten Mittwoch den 09.04.2014 bleibt. Wir müssen derzeit aber weiter davon ausgehen und werden entsprechende Vorbereitungen treffen. Mit möglichst vielen Menschen wollen wir die Zwangsräumung blockieren. Deshalb rufen wir euch auf, am 09.04. um spätestens 7 Uhr zur Wissollstraße 55 zu kommen.
Am Abend vorher treffen wir uns ab 21 Uhr zu einem kleinen Umtrunk. Wer möchte wird anschließend auch sicher ein ruhiges Plätzchen finden um am Morgen ausgeschlafen zu sein. Dann wollen wir gemeinsam die Zwangsräumung verhindern.
Außerdem findet ab 7:30 eine Kundgebung auf der Wissollstraße statt, die über die Liebigstraße erreicht werden kann.
Tengelmann stoppen – Abriss verhindern!
Wissoll, Villa, Kalle – Wir bleiben alle!

Tengelmann will Fakten schaffen – Räumungstermin angesetzt
In der Auseinandersetzung um den Abriss der drei Häuser an der Wissollstraße versucht die Eigentümerin Tengelmann nun aufs Tempo zu drücken. Erst vor zwei Wochen erging im Amtsgerichtsverfahren das Urteil, in der gegen die Bewohner der Wohngemeinschaft Wissollstraße 55 eingereichten Räumungsklage. Obwohl die betroffenen Mieter umgehend ankündigten ihre Möglichkeiten für ein Berufungsverfahren mit ihrem Anwalt zu prüfen, erhielten sie nun Post vom Gerichtsvollzieher. Dieser kündigt sich für Mittwoch den 9. April zur Räumung an.

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Antifaschismus

Kein Platz für Salafisten und Nazis in Wuppertal!

Demonstriert am 30. März 2014 mit uns gegen jede Form von Menschenverachtung, Rassismus und Antisemitismus!
Zur kurzfristigen Vorbereitung der Gegenaktivitäten laden wir für den 29. März 2014 um 21:00 in das Autonome Zentrum (Markomannenstr. 3) ein.
Für den 30. März 2014 hat der deutsche Islamist Pierre Vogel eine sog. Benefizveranstaltung für Syrien in Wuppertal angekündigt, auf der unverhohlen für die islamistischen Milizen im syrischen Bürgerkrieg geworben und Geld gesammelt werden soll. Wo die Veranstaltung stattfinden wird, ist bis lang noch unklar. Die Salafisten schreiben, dass sie unter Umständen auch eine Veranstaltung „unter freiem Himmel“ abhalten wollen. Für die Veranstaltung in Wuppertal wird im Internet wie folgt geworben: „Am 30.03.14 laden wir euch alle (Leider nur Platz für Brüder Sorry) zu unserer Benefiz in Wuppertal für unsere Weisenkinder in Somalia und Syrien ein. Die genauen Daten wie Adresse und Uhrzeit geben wir noch rechtzeitig bekannt.“
Gleichzeitig ist es sehr gut möglich das alle möglichen Nazigruppen (PRO NRW, NPD und die Nazi-Kleinstpartei Die Rechte) am Veranstaltungsort aufschlagen und versuchen, den Auftritt der Islamisten im anstehenden Wahlkampf für ihre widerwärtige rassistische Hetze gegen alle Muslime zu nutzen.
Wir rufen dazu auf, weder den Islamisten, noch den Nazis jeder Couleur, die Straßen und die Säle Wuppertals zu überlassen!
Auf der Kundgebung dulden wir natürlich keine Variante von antimuslimischem Rassismus.

Achtet auf kurzfristige Ankündigungen!
Zur kurzfristigen Vorbereitung der Gegenaktivitäten laden wir für den 29. März 2014 um 21:00 in das Autonome Zentrum (Markomannenstr. 3) ein.

Zum Hintergrund:
Es ist kein Geheimnis, dass die Islamisten (nicht nur) im Großraum Wuppertal in einigen Moscheen verankert sind und Frauen-feindlichkeit, Homophobie, Antisemitismus und der Hass auf „Ungläubige“ starke Verbreitung und Akzeptanz in diesen religiösen Gemeinschaften haben. Man darf auch nicht vergessen, dass unter den Islamisten („ur“)deutsche Konvertiten wie Pierre Vogel eine immer wichtigere und gefährliche Rolle spielen.Dazu kommt, dass in der letzten Zeit eine erschreckend hohe Zahl von jungen Islamisten aus deutschen Städten für den islamistischen Terror rekrutiert werden konnte und aktuell 300 deutscheIslamisten für die Islamisten-Milizen im syrischen Bürgerkrieg kämpfen und dort nachweislich an Massakern an kurdischen Zivilisten und Gefangenen beteiligt waren. Diese zunehmende Radikalisierung müssen wir als (gesamt-)gesellschaftliches Problem erkennen und bearbeiten und auch in unsere politische Praxis und den antifaschistischen Kampf einbeziehen.
Faschistische Gewalt
Wir brauchen hier nicht zu erklären, warum wir die Politik der deutschen Neonazis bekämpfen, die sich positiv auf die ungeheuerlichen Verbrechen des historischen Nationalsozialismus beziehen und die z.B. für die Bombenanschläge auf das Oktoberfest 1980, für die Brandmorde in Mölln und Solingen und zuletzt für die NSU-Morde verantwortlich sind.
Wir verurteilen menschenverachtende Politik in all ihren nationalen und religiösen Ausformungen.
Denken wir beispielsweise nur an die ungesühnten Massaker gegen die Aleviten im Maras, Corum oder in Sivas oder gegen kurdische Zivilbevölkerung in den 90igern. Auch die Massenmorde der islamistischen Terrorzellen und Milizen an unschuldigen Zivilist*innen wie die islamistischen Anschläge am 11.9.2001 in New York, in London und Madrid sind nicht vergessen und können in keiner Weise legitimiert werden, genauso wenig wie wir der Luftangriff der Bundeswehr in Kunduz mit 130 toten afghanischen Zivilist*innen als sog. Terroristenbekämpfung akzeptiert und toleriert haben. Wir treten für ein respektvolles Zusammenleben ein und kämpfen gegen jede Form von Auslebung religiöser oder politischer Praktiken, die mit Menschenverachtung, Intoleranz und Mord einhergeht. Wir rufen daher alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte auf, gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen den angekündigten Salafisten- und Naziauflauf zu setzen.

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Antifaschismus

Nazifackelmarsch am 29.03.2014 in Aachen verhindern!

Nicht erst seit 2008 nerven Nazis in Stolberg. Aber seit 2008 marschierten sie dort jährlich auf um gegen die dort lebende migrantische Community zu agitieren. 2012 wurde die diese Aufmärsche organisierende Kameradschaft Aachener Land (KAL) verboten. In Folge dessen gründete sich aus der KAL die Partei „Die Rechte“. 2013 wurden die Aufmärsche, wegen formaler Fehler, untersagt. Am 29.03.2014 wollen Neonazis nun an die vergangenen Aufmärsche mit einem Fackelmarsch durch die Aachener Innenstadt anknüpfen.

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Antifaschismus

Er­in­nern heißt Kämp­fen!

Auf­ruf zur an­ti­fa­schis­ti­schen De­mons­tra­ti­on am 29.​03.​2014 in Dort­mund
In die­sem Jahr jährt sich der Mord an Tho­mas Schulz durch den Neo­na­zi Sven Kah­lin zum neun­ten Mal. Wir neh­men dies zum An­lass, auch die­ses Mal wie­der gegen rech­te Ge­walt zu de­mons­trie­ren und un­se­re So­li­da­ri­tät mit den Op­fern jener Ge­walt zum Aus­druck zu brin­gen. Dabei wol­len wir uns je­doch nicht nur auf das Ge­den­ken an Tho­mas Schulz und den in Dort­mund vom »Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Un­ter­gund« (NSU) er­mor­de­ten Meh­met Kubaşık be­schrän­ken, son­dern auch gegen die Ver­hält­nis­se, die diese Ge­walt erst er­mög­li­chen, de­mons­trie­ren. Eben­so ist es unser An­lie­gen, auf die immer noch be­ste­hen­den Na­zi­struk­tu­ren in Dort­mund hin­zu­wei­sen, wel­che sich nach dem Ver­bot des »Na­tio­na­len Wi­der­stands Dort­mund« als Par­tei or­ga­ni­siert haben. Es hat sich dabei ge­zeigt, dass Ver­bo­te viel nicht hel­fen, um Nazis zu be­kämp­fen.
Zur ak­tu­el­len Ent­wick­lung der Dort­mun­der Neo­na­zi­sze­ne
In den ver­gan­ge­nen Jah­ren gab es ei­ni­ge Um­brü­che und neue Ent­wick­lun­gen in der Dort­mun­der Neo­na­zi­sze­ne. Nach dem Ver­bot des »Na­tio­na­len Wi­der­stands Dort­mund« (NWDO) durch das NRW-​In­nen­mi­nis­te­ri­um im Au­gust 2012, folg­te wenig spä­ter die Re­or­ga­ni­sa­ti­on der hie­si­gen Szene in der Par­tei »Die Rech­te«. Jene Par­tei kann zu­min­dest be­zo­gen auf die nord­rhein-​west­fä­li­sche Lan­des­glie­de­rung als Auf­fang­be­cken für die Mit­glie­der der drei ver­bo­te­nen Ka­me­rad­schaf­ten in Aa­chen, Dort­mund und Hamm an­ge­se­hen wer­den. In Dort­mund grün­de­ten die Neo­na­zis rund zwei Mo­na­te nach dem Ver­bot und den zahl­rei­chen Raz­zi­en den ört­li­chen Kreis­ver­band der Par­tei und wähl­ten Sieg­fried »SS-​Sig­gi« Bor­chardt zum Kreis­vor­sit­zen­den. Kurz dar­auf gaben sie über ihr in­of­fi­zi­el­les Spra­ch­or­gan »Dort­mun­dE­cho« öf­fent­lich be­kannt, in Dort­mund-​Hu­ckar­de die Lan­des-​ und Kreis­ge­schäfts­stel­le er­öff­nen zu wol­len. Nach an­fäng­lich am­bi­tio­nier­ten Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten muss­ten diese je­doch bald ein­ge­stellt wer­den, als her­aus­kam, dass die of­fen­bar mit wenig Sta­tik-​Kennt­nis­sen aus­ge­stat­te­ten Neo­na­zis eine tra­gen­de Wand her­aus­ge­hau­en hat­ten. Das Bau­amt un­ter­sag­te dar­auf­hin jeg­li­chen Zu­tritt zu dem La­den­lo­kal. Den Par­tei­ak­ti­vi­tä­ten hat das al­ler­dings kei­nen Ab­bruch getan. Seit­her sind die Neo­na­zis re­la­tiv aktiv: Sie sind in­ten­siv be­müht, sich an dem de­mo­kra­ti­schen Wil­lens­bil­dungs­pro­zess der Be­völ­ke­rung zu be­tei­li­gen. Ihr Fokus liegt dabei vor allem auf der Teil­nah­me an Wah­len – mit mä­ßi­gem Er­folg. Bei der Bun­des­tags­wahl im ver­gan­ge­nen Jahr konn­te die Par­tei stadt­weit ge­ra­de ein­mal 178 Stim­men auf sich ver­ei­nen. Die Dort­mun­der NPD konn­te im­mer­hin 3.​788 Wäh­le­rIn­nen zum Gang zur Wahl­ur­ne mo­bi­li­sie­ren. Der­zeit steckt die Par­tei mit­ten im Wahl­kampf für die an­ste­hen­de Kom­mu­nal­wahl am 25. Mai in Dort­mund. Über­wie­gend mit ehe­ma­li­gen Füh­rungs­ka­dern an der Spit­ze, hat die Par­tei fünf Kan­di­da­ten auf­ge­stellt und hofft zu­min­dest mit »SS-​Sig­gi« als Spit­zen­funk­tio­när in den Stadt­rat ein­zu­zie­hen. Tak­tik und Au­then­ti­zi­tät gehen daher bei der Par­tei »Die Rech­te« Hand in Hand: Ei­ner­seits müs­sen sie, um ihr Par­tei­en­pri­vi­leg nicht zu ge­fähr­den, aus tak­ti­schen Über­le­gun­gen her­aus sug­ge­rie­ren, eine ernst­haf­te (und ernst­zu­neh­men­de) Par­tei zu sein. An­de­rer­seits haben sie so trotz Ver­bot des NWDO die Mög­lich­keit, ihre neo­na­zis­ti­sche Pro­pa­gan­da in Form von Info-​Stän­den, Kund­ge­bun­gen und Auf­mär­schen zu ver­brei­ten. Dabei tes­ten sie immer wie­der aus, wie weit sie gehen kön­nen und wo ihnen von Sei­ten des Staa­tes die Gren­zen auf­ge­zeigt wer­den. Bei­spiel­haft sind hier das als Par­tei-​Ver­an­stal­tung ge­tarn­te Rechts­Rock-​Kon­zert am 6. Juli 2013 in Herne und der Auf­marsch zum Welt­frie­dens­tag am 1. Sep­tem­ber 2013 zu nen­nen. Eben­so ist wei­ter­hin eine po­si­ti­ve Be­zug­nah­me auf den Na­tio­nal­so­zia­lis­mus er­kenn­bar. Auf einer De­mons­tra­ti­on der Par­tei am 31. Au­gust 2013 war auf dem Fron­trans­pa­rent »25 Punk­te gegen eure Ver­bo­te« zu lesen. Damit ist das zum einen das ei­ge­ne Par­tei­pro­gramm zur Kom­mu­nal­wahl ge­meint, zu­gleich nann­te auch die NSDAP ihr Par­tei­pro­gramm »25 Punk­te-​Pro­gramm«. Es ist also of­fen­sicht­lich, in wel­cher Tra­di­ti­on sich »Die Rech­te« wähnt.

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Feminismus & Gender & Queer

Raise your voice! Your body, your choice

Raise your voice! Your body Your choice – Fe­mi­nis­ti­sche In­hal­te auf die Stra­ße tra­gen
Fe­mi­nis­ti­sche In­hal­te auf die Stra­ße tra­gen
Demo in Münster am 22. März 2014
1000-​Kreu­ze-​Mär­sche
Jedes Jahr lau­fen fun­da­men­ta­lis­ti­sche Christ*innen durch Müns­ter. Mit wei­ßen Holz­kreu­zen be­waff­net beten sie gegen Schwan­ger­schafts­ab­brü­che, Ver­hü­tung, Sex vor der Ehe, Ho­mo­se­xua­li­tät und wo­ge­gen Men­schen fun­da­men­ta­lis­ti­scher Aus­rich­tung sonst noch so sind. Die­ser von „eu­ro­pro­li­fe“ or­ga­ni­sier­te Ge­bets­zug fin­det die­ses Jahr am 22. März statt. Auf den ers­ten Blick mag der Ge­bets­zug den Ein­druck einer skur­ri­len Ver­an­stal­tung er­we­cken. Die Kreu­ze­trä­ger*innen er­schei­nen man­chen als ge­sell­schaft­lich nicht ernst zu neh­men­de Min­der­heit. Tat­säch­lich ist die Be­we­gung, die hin­ter Ver­an­stal­tun­gen wie „1000 Kreu­ze für das Leben“ steht, aber keine ex­tre­me und iso­lier­te Rand­er­schei­nung, son­dern Teil einer brei­te­ren ge­sell­schaft­li­chen Ent­wick­lung. Die an­ti­eman­zi­pa­to­ri­schen und re­ak­tio­nä­ren In­hal­te, für die die Kreuz­trä­ger*innen auf die Stra­ße gehen, fin­den sich in ähn­li­cher Weise auch im ge­sell­schaft­li­chen und po­li­ti­schen Main­stream, in den so­ge­nann­ten bür­ger­li­chen Par­tei­en und zum Teil auch in der ex­tre­men Rech­ten.
Seit 2009 or­ga­ni­siert sich des­halb ent­schie­de­ner Wi­der­stand gegen den „1000-​Kreu­ze-​Marsch“. Mit ver­schie­de­nen Ak­ti­ons­for­men wird der Ge­bets­zug kri­tisch und laut­stark be­glei­tet und so ent­schlos­sen gegen die re­ak­tio­nä­re Ideo­lo­gie der Christ*innen pro­tes­tiert. Im letz­ten Jahr gab es erst­mals eine große und kraft­vol­le De­mons­tra­ti­on des Bünd­nis­ses „Gegen 1000 Kreu­ze“, die den In­hal­ten der christ­li­chen Fun­da­men­ta­list*innen ei­ge­ne fe­mi­nis­ti­sche und eman­zi­pa­to­ri­sche Po­si­tio­nen durch An­eig­nung des öf­fent­li­chen Raums ent­ge­gen­set­zen konn­te. Wäh­rend wir im Laufe der Jahre immer mehr wur­den, wur­den die Teil­neh­mer*innen des „Kreu­ze-​Mar­sches“ im Laufe der Jahre immer we­ni­ger. In an­de­ren Städ­ten ver­läuft die Ent­wick­lung al­ler­dings an­ders. In Ber­lin bei­spiels­wei­se neh­men an einem ver­gleich­ba­ren Marsch mitt­ler­wei­le über 2000 Men­schen teil.
Auch des­we­gen ist es nach wie vor wich­tig, nicht nur den Kreu­ze­trä­ger*innen, son­dern allen re­ak­tio­nä­ren Po­si­tio­nen eman­zi­pa­to­ri­sche In­hal­te ent­ge­gen­zu­set­zen.

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Antifaschismus Wuppertal

Heraus zum 1. Antifa-Geocaching* am 15.03. in Wuppertal

Samstag, 15. März 2014
Treffpunkt 11:00 Uhr Schwebebahnhof Döppersberg

In der Tradition der antifaschistischen Stadtrundgänge rufen wir zum 1.Antifa-Geocaching* nach Wuppertal. Nehmt euch einen Samstag Zeit und wandert mit uns durchs schöne Bergische Land. (*weltraumgesteuerte Schnitzeljagd)
Die Spielregeln sind einfach: Wir stellen insgesamt 3 Teams auf, eine Gruppe davon wird sich mit Fahrrädern durch Wuppertal bewegen. Als gegnerische Teams werden die Bereitschaftspolizei und die Nazis erwartet… Die Gruppen werden jeweils mit GPS-Geräten ausgerüstet. Am Startpunkt und an den anderen Treffpunkten werden Geo-Koordinaten ausgegeben, die uns zu weiteren touristisch und politisch interessanten Orten bringen werden. Die drei Teams werden dann unterschiedliche Aufgaben zu lösen haben…
Ziel des Antifa-Geocaching ist es, ohne Polizeibegleitung bei geeigneten Nazi-Funktionären, bei fiesen Rassist*innen und Ordnungsamtschlägern und selbstverständlich an historisch wichtigen Stellen überraschende Besuche und geignete Aktionen durchzuführen. Am Ende des Tages werden wir einen großen Nazi-Schatz bergen…

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Antirassismus & Migration

Großdemo am 1. März für Lampedusa in Hamburg

Lampedusa in Hamburg - 01.03.2014

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Antifaschismus Wuppertal

Antifa-Café unterwegs

Gedenkfeier für Otto Böhne
Dienstag, 25. Februar 2014 um 19:00 Uhr
Treffpunkt: Otto-Böhne-Platz
anschl. Gedenkspaziergang zum Widerstand in der Nordstadt.

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Nordlicht (direkt am Otto-Böhne-Platz) statt.

Antifa-Café unterwegs: Gedenkfeier für Otto Böhne am 25.02.2014 Am 25. Februar jährt sich zum 80.Mal der Tod des Wuppertaler Widerstandskämpfers Otto Böhne.
Er starb im Krankenhaus in Papenburg an den Folgen der grauenhaften Misshandlungen, die ihm im KZ Kemna und im KZ Börgermoor zugefügt wurden. Böhne wohnte in der Wirkerstrasse auf dem Elberfelder Ölberg. Er war Organisationsleiter und Stadtverordneter der KPD.

Weitere Infos zu Otto Böhne im Gedenkbuch Wuppertal.

Antifa-Café Wuppertal: http://antifacafewuppertal.blogsport.eu/