Zum letzten Mal rufen wir zu einer breiten Mobilisierung gegen die Sammelabschiebungen am Düsseldorfer Flughafen am 15.April auf:
Laut, kreativ, ideenreich, unübersehbar und unüberhörbar.
Wir, das Bündnis „Abschiebestop Düsseldorf“, haben uns nach längerer Diskussion entschieden, noch ein letztes Mal zu Aktionen am Flughafen Düsseldorf während der nächsten Sammelabschiebung aufzurufen. Diese wird am 15.April nach Serbien gehen. Betroffen werden wieder vor allem Roma sein. Danach wollen wir diese Aktionen für unseren Teil einstellen.
Der Grund für diese Entscheidung ist leider nicht, dass sich irgendetwas in der bundesdeutschen oder europäischen Abschiebepolitik zum Positiven verändert hätte – im Gegenteil.
Wir denken jedoch, dass diese Aktionsform an ihr (vielleicht auch nur vorläufiges) Ende gekommen ist. Es gibt keinen politischen Mehrwert durch die immer gleiche Wiederholung der Aktionen. Damit wollen wir nicht sagen, dass die bisherigen Aktionen ein Misserfolg waren. Im Rückblick denken wir, dass einiges erreicht wurde und das Thema Sammelabschiebung sowie Abschiebung von Roma in die Öffentlichkeit gebracht werden konnte.
Ein kurzer Rückblick
Seit Herbst 2010 haben – mit wenigen Ausnahmen – bei jeder Sammelabschiebung vom Düsseldorfer Flughafen Protestaktionen innerhalb und außerhalb des Terminals stattgefunden. Die Beteiligung variierte zwischen 15 und 100 Personen, was angesichts der Tatsache, dass die Sammelabschiebungen i.d.R.. Dienstags früh morgens stattfinden und die Termine manchmal erst sehr kurzfristig bekannt wurden, immer noch erstaunlich viel ist.
Autor: az-wuppertal
Hohe Mieten, fehlende Wohnungen, Verdrängung von alteingesessenen MieterInnen: Schlimm – aber da kann man nichts machen? – Doch, man kann!
In vielen Städten hat es bereits Proteste gegeben, es regt sich Widerstand. So auch in Köln. Prominentestes Beispiel ist der Fall von ‘Kalle’ Gerigk, der seit 32 Jahren eine Dachgeschosswohnung im Agnesviertel in Köln bewohnt. Nach einer fragwürdigen Eigenbedarfskündigung durch den neuen Wohnungseigentümer, einem Immobilien-Makler, sollte Kalle im Februar zwangsgeräumt werden. Rund 300 AnwohnerInnen und UnterstützerInnen haben am 20.02. die Zwangsräumung von Kalle verhindert. Dieser Erfolg war möglich, weil sich die unterschiedlichsten Menschen zusammen getan haben. Am 16.04. folgt nun der zweite Räumungsversuch – aber nicht ohne uns! Wir werden wieder blockieren!
Mi 16. April, 7:00 Uhr | Fontanestr.5 | Köln-Agnesviertel
In Köln gibt es seit einem Jahr die Initiative ‘Recht auf Stadt’. Sie organisiert und unterstützt Proteste gegen Wohnungsmangel und Verdrängung. Bei ‘Recht auf Stadt’ sind Menschen zusammengekommen, die den alltäglichen Skandal auf dem „Wohnungsmarkt“ nicht länger hinnehmen wollen – weil sie selber direkt Betroffene sind, aus Solidarität und weil sie nicht tatenlos zusehen wollen, dass die Bedingungen für Wohnen und Leben in der Stadt gnadenlos von einer profitorientierten Immobilienwirtschaft diktiert werden.
Die bisherigen Proteste haben dazu geführt, dass Wohnungsnot zu einem öffentlichen Thema geworden ist. Die Politik ist unter Druck gekommen, auch wenn bisher von der Bundes- und Landesregierung nur kosmetische Maßnahmen vorgelegt wurden und es in Köln bislang eher bei Absichtserklärungen geblieben ist.
Der Widerstand muss also noch viel größer, breiter, lauter werden.

Noch ist juristisch nicht abschließend geklärt, ob es bei dem angekündigten Räumungstermin am nächsten Mittwoch den 09.04.2014 bleibt. Wir müssen derzeit aber weiter davon ausgehen und werden entsprechende Vorbereitungen treffen. Mit möglichst vielen Menschen wollen wir die Zwangsräumung blockieren. Deshalb rufen wir euch auf, am 09.04. um spätestens 7 Uhr zur Wissollstraße 55 zu kommen.
Am Abend vorher treffen wir uns ab 21 Uhr zu einem kleinen Umtrunk. Wer möchte wird anschließend auch sicher ein ruhiges Plätzchen finden um am Morgen ausgeschlafen zu sein. Dann wollen wir gemeinsam die Zwangsräumung verhindern.
Außerdem findet ab 7:30 eine Kundgebung auf der Wissollstraße statt, die über die Liebigstraße erreicht werden kann.
Tengelmann stoppen – Abriss verhindern!
Wissoll, Villa, Kalle – Wir bleiben alle!
Tengelmann will Fakten schaffen – Räumungstermin angesetzt
In der Auseinandersetzung um den Abriss der drei Häuser an der Wissollstraße versucht die Eigentümerin Tengelmann nun aufs Tempo zu drücken. Erst vor zwei Wochen erging im Amtsgerichtsverfahren das Urteil, in der gegen die Bewohner der Wohngemeinschaft Wissollstraße 55 eingereichten Räumungsklage. Obwohl die betroffenen Mieter umgehend ankündigten ihre Möglichkeiten für ein Berufungsverfahren mit ihrem Anwalt zu prüfen, erhielten sie nun Post vom Gerichtsvollzieher. Dieser kündigt sich für Mittwoch den 9. April zur Räumung an.
Demonstriert am 30. März 2014 mit uns gegen jede Form von Menschenverachtung, Rassismus und Antisemitismus!
Zur kurzfristigen Vorbereitung der Gegenaktivitäten laden wir für den 29. März 2014 um 21:00 in das Autonome Zentrum (Markomannenstr. 3) ein.
Für den 30. März 2014 hat der deutsche Islamist Pierre Vogel eine sog. Benefizveranstaltung für Syrien in Wuppertal angekündigt, auf der unverhohlen für die islamistischen Milizen im syrischen Bürgerkrieg geworben und Geld gesammelt werden soll. Wo die Veranstaltung stattfinden wird, ist bis lang noch unklar. Die Salafisten schreiben, dass sie unter Umständen auch eine Veranstaltung „unter freiem Himmel“ abhalten wollen. Für die Veranstaltung in Wuppertal wird im Internet wie folgt geworben: „Am 30.03.14 laden wir euch alle (Leider nur Platz für Brüder Sorry) zu unserer Benefiz in Wuppertal für unsere Weisenkinder in Somalia und Syrien ein. Die genauen Daten wie Adresse und Uhrzeit geben wir noch rechtzeitig bekannt.“
Gleichzeitig ist es sehr gut möglich das alle möglichen Nazigruppen (PRO NRW, NPD und die Nazi-Kleinstpartei Die Rechte) am Veranstaltungsort aufschlagen und versuchen, den Auftritt der Islamisten im anstehenden Wahlkampf für ihre widerwärtige rassistische Hetze gegen alle Muslime zu nutzen.
Wir rufen dazu auf, weder den Islamisten, noch den Nazis jeder Couleur, die Straßen und die Säle Wuppertals zu überlassen!
Auf der Kundgebung dulden wir natürlich keine Variante von antimuslimischem Rassismus.
Achtet auf kurzfristige Ankündigungen!
Zur kurzfristigen Vorbereitung der Gegenaktivitäten laden wir für den 29. März 2014 um 21:00 in das Autonome Zentrum (Markomannenstr. 3) ein.
Zum Hintergrund:
Es ist kein Geheimnis, dass die Islamisten (nicht nur) im Großraum Wuppertal in einigen Moscheen verankert sind und Frauen-feindlichkeit, Homophobie, Antisemitismus und der Hass auf „Ungläubige“ starke Verbreitung und Akzeptanz in diesen religiösen Gemeinschaften haben. Man darf auch nicht vergessen, dass unter den Islamisten („ur“)deutsche Konvertiten wie Pierre Vogel eine immer wichtigere und gefährliche Rolle spielen.Dazu kommt, dass in der letzten Zeit eine erschreckend hohe Zahl von jungen Islamisten aus deutschen Städten für den islamistischen Terror rekrutiert werden konnte und aktuell 300 deutscheIslamisten für die Islamisten-Milizen im syrischen Bürgerkrieg kämpfen und dort nachweislich an Massakern an kurdischen Zivilisten und Gefangenen beteiligt waren. Diese zunehmende Radikalisierung müssen wir als (gesamt-)gesellschaftliches Problem erkennen und bearbeiten und auch in unsere politische Praxis und den antifaschistischen Kampf einbeziehen.
Faschistische Gewalt
Wir brauchen hier nicht zu erklären, warum wir die Politik der deutschen Neonazis bekämpfen, die sich positiv auf die ungeheuerlichen Verbrechen des historischen Nationalsozialismus beziehen und die z.B. für die Bombenanschläge auf das Oktoberfest 1980, für die Brandmorde in Mölln und Solingen und zuletzt für die NSU-Morde verantwortlich sind.
Wir verurteilen menschenverachtende Politik in all ihren nationalen und religiösen Ausformungen.
Denken wir beispielsweise nur an die ungesühnten Massaker gegen die Aleviten im Maras, Corum oder in Sivas oder gegen kurdische Zivilbevölkerung in den 90igern. Auch die Massenmorde der islamistischen Terrorzellen und Milizen an unschuldigen Zivilist*innen wie die islamistischen Anschläge am 11.9.2001 in New York, in London und Madrid sind nicht vergessen und können in keiner Weise legitimiert werden, genauso wenig wie wir der Luftangriff der Bundeswehr in Kunduz mit 130 toten afghanischen Zivilist*innen als sog. Terroristenbekämpfung akzeptiert und toleriert haben. Wir treten für ein respektvolles Zusammenleben ein und kämpfen gegen jede Form von Auslebung religiöser oder politischer Praktiken, die mit Menschenverachtung, Intoleranz und Mord einhergeht. Wir rufen daher alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte auf, gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen den angekündigten Salafisten- und Naziauflauf zu setzen.
Nicht erst seit 2008 nerven Nazis in Stolberg. Aber seit 2008 marschierten sie dort jährlich auf um gegen die dort lebende migrantische Community zu agitieren. 2012 wurde die diese Aufmärsche organisierende Kameradschaft Aachener Land (KAL) verboten. In Folge dessen gründete sich aus der KAL die Partei „Die Rechte“. 2013 wurden die Aufmärsche, wegen formaler Fehler, untersagt. Am 29.03.2014 wollen Neonazis nun an die vergangenen Aufmärsche mit einem Fackelmarsch durch die Aachener Innenstadt anknüpfen.
Erinnern heißt Kämpfen!
Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 29.03.2014 in Dortmund
In diesem Jahr jährt sich der Mord an Thomas Schulz durch den Neonazi Sven Kahlin zum neunten Mal. Wir nehmen dies zum Anlass, auch dieses Mal wieder gegen rechte Gewalt zu demonstrieren und unsere Solidarität mit den Opfern jener Gewalt zum Ausdruck zu bringen. Dabei wollen wir uns jedoch nicht nur auf das Gedenken an Thomas Schulz und den in Dortmund vom »Nationalsozialistischen Untergund« (NSU) ermordeten Mehmet Kubaşık beschränken, sondern auch gegen die Verhältnisse, die diese Gewalt erst ermöglichen, demonstrieren. Ebenso ist es unser Anliegen, auf die immer noch bestehenden Nazistrukturen in Dortmund hinzuweisen, welche sich nach dem Verbot des »Nationalen Widerstands Dortmund« als Partei organisiert haben. Es hat sich dabei gezeigt, dass Verbote viel nicht helfen, um Nazis zu bekämpfen.
Zur aktuellen Entwicklung der Dortmunder Neonaziszene
In den vergangenen Jahren gab es einige Umbrüche und neue Entwicklungen in der Dortmunder Neonaziszene. Nach dem Verbot des »Nationalen Widerstands Dortmund« (NWDO) durch das NRW-Innenministerium im August 2012, folgte wenig später die Reorganisation der hiesigen Szene in der Partei »Die Rechte«. Jene Partei kann zumindest bezogen auf die nordrhein-westfälische Landesgliederung als Auffangbecken für die Mitglieder der drei verbotenen Kameradschaften in Aachen, Dortmund und Hamm angesehen werden. In Dortmund gründeten die Neonazis rund zwei Monate nach dem Verbot und den zahlreichen Razzien den örtlichen Kreisverband der Partei und wählten Siegfried »SS-Siggi« Borchardt zum Kreisvorsitzenden. Kurz darauf gaben sie über ihr inoffizielles Sprachorgan »DortmundEcho« öffentlich bekannt, in Dortmund-Huckarde die Landes- und Kreisgeschäftsstelle eröffnen zu wollen. Nach anfänglich ambitionierten Renovierungsarbeiten mussten diese jedoch bald eingestellt werden, als herauskam, dass die offenbar mit wenig Statik-Kenntnissen ausgestatteten Neonazis eine tragende Wand herausgehauen hatten. Das Bauamt untersagte daraufhin jeglichen Zutritt zu dem Ladenlokal. Den Parteiaktivitäten hat das allerdings keinen Abbruch getan. Seither sind die Neonazis relativ aktiv: Sie sind intensiv bemüht, sich an dem demokratischen Willensbildungsprozess der Bevölkerung zu beteiligen. Ihr Fokus liegt dabei vor allem auf der Teilnahme an Wahlen – mit mäßigem Erfolg. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr konnte die Partei stadtweit gerade einmal 178 Stimmen auf sich vereinen. Die Dortmunder NPD konnte immerhin 3.788 WählerInnen zum Gang zur Wahlurne mobilisieren. Derzeit steckt die Partei mitten im Wahlkampf für die anstehende Kommunalwahl am 25. Mai in Dortmund. Überwiegend mit ehemaligen Führungskadern an der Spitze, hat die Partei fünf Kandidaten aufgestellt und hofft zumindest mit »SS-Siggi« als Spitzenfunktionär in den Stadtrat einzuziehen. Taktik und Authentizität gehen daher bei der Partei »Die Rechte« Hand in Hand: Einerseits müssen sie, um ihr Parteienprivileg nicht zu gefährden, aus taktischen Überlegungen heraus suggerieren, eine ernsthafte (und ernstzunehmende) Partei zu sein. Andererseits haben sie so trotz Verbot des NWDO die Möglichkeit, ihre neonazistische Propaganda in Form von Info-Ständen, Kundgebungen und Aufmärschen zu verbreiten. Dabei testen sie immer wieder aus, wie weit sie gehen können und wo ihnen von Seiten des Staates die Grenzen aufgezeigt werden. Beispielhaft sind hier das als Partei-Veranstaltung getarnte RechtsRock-Konzert am 6. Juli 2013 in Herne und der Aufmarsch zum Weltfriedenstag am 1. September 2013 zu nennen. Ebenso ist weiterhin eine positive Bezugnahme auf den Nationalsozialismus erkennbar. Auf einer Demonstration der Partei am 31. August 2013 war auf dem Frontransparent »25 Punkte gegen eure Verbote« zu lesen. Damit ist das zum einen das eigene Parteiprogramm zur Kommunalwahl gemeint, zugleich nannte auch die NSDAP ihr Parteiprogramm »25 Punkte-Programm«. Es ist also offensichtlich, in welcher Tradition sich »Die Rechte« wähnt.

Feministische Inhalte auf die Straße tragen
Demo in Münster am 22. März 2014
1000-Kreuze-Märsche
Jedes Jahr laufen fundamentalistische Christ*innen durch Münster. Mit weißen Holzkreuzen bewaffnet beten sie gegen Schwangerschaftsabbrüche, Verhütung, Sex vor der Ehe, Homosexualität und wogegen Menschen fundamentalistischer Ausrichtung sonst noch so sind. Dieser von „europrolife“ organisierte Gebetszug findet dieses Jahr am 22. März statt. Auf den ersten Blick mag der Gebetszug den Eindruck einer skurrilen Veranstaltung erwecken. Die Kreuzeträger*innen erscheinen manchen als gesellschaftlich nicht ernst zu nehmende Minderheit. Tatsächlich ist die Bewegung, die hinter Veranstaltungen wie „1000 Kreuze für das Leben“ steht, aber keine extreme und isolierte Randerscheinung, sondern Teil einer breiteren gesellschaftlichen Entwicklung. Die antiemanzipatorischen und reaktionären Inhalte, für die die Kreuzträger*innen auf die Straße gehen, finden sich in ähnlicher Weise auch im gesellschaftlichen und politischen Mainstream, in den sogenannten bürgerlichen Parteien und zum Teil auch in der extremen Rechten.
Seit 2009 organisiert sich deshalb entschiedener Widerstand gegen den „1000-Kreuze-Marsch“. Mit verschiedenen Aktionsformen wird der Gebetszug kritisch und lautstark begleitet und so entschlossen gegen die reaktionäre Ideologie der Christ*innen protestiert. Im letzten Jahr gab es erstmals eine große und kraftvolle Demonstration des Bündnisses „Gegen 1000 Kreuze“, die den Inhalten der christlichen Fundamentalist*innen eigene feministische und emanzipatorische Positionen durch Aneignung des öffentlichen Raums entgegensetzen konnte. Während wir im Laufe der Jahre immer mehr wurden, wurden die Teilnehmer*innen des „Kreuze-Marsches“ im Laufe der Jahre immer weniger. In anderen Städten verläuft die Entwicklung allerdings anders. In Berlin beispielsweise nehmen an einem vergleichbaren Marsch mittlerweile über 2000 Menschen teil.
Auch deswegen ist es nach wie vor wichtig, nicht nur den Kreuzeträger*innen, sondern allen reaktionären Positionen emanzipatorische Inhalte entgegenzusetzen.
Samstag, 15. März 2014
Treffpunkt 11:00 Uhr Schwebebahnhof Döppersberg
In der Tradition der antifaschistischen Stadtrundgänge rufen wir zum 1.Antifa-Geocaching* nach Wuppertal. Nehmt euch einen Samstag Zeit und wandert mit uns durchs schöne Bergische Land. (*weltraumgesteuerte Schnitzeljagd)
Die Spielregeln sind einfach: Wir stellen insgesamt 3 Teams auf, eine Gruppe davon wird sich mit Fahrrädern durch Wuppertal bewegen. Als gegnerische Teams werden die Bereitschaftspolizei und die Nazis erwartet… Die Gruppen werden jeweils mit GPS-Geräten ausgerüstet. Am Startpunkt und an den anderen Treffpunkten werden Geo-Koordinaten ausgegeben, die uns zu weiteren touristisch und politisch interessanten Orten bringen werden. Die drei Teams werden dann unterschiedliche Aufgaben zu lösen haben…
Ziel des Antifa-Geocaching ist es, ohne Polizeibegleitung bei geeigneten Nazi-Funktionären, bei fiesen Rassist*innen und Ordnungsamtschlägern und selbstverständlich an historisch wichtigen Stellen überraschende Besuche und geignete Aktionen durchzuführen. Am Ende des Tages werden wir einen großen Nazi-Schatz bergen…
Antifa-Café unterwegs
Gedenkfeier für Otto Böhne
Dienstag, 25. Februar 2014 um 19:00 Uhr
Treffpunkt: Otto-Böhne-Platz
anschl. Gedenkspaziergang zum Widerstand in der Nordstadt.
Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Nordlicht (direkt am Otto-Böhne-Platz) statt.
Am 25. Februar jährt sich zum 80.Mal der Tod des Wuppertaler Widerstandskämpfers Otto Böhne.
Er starb im Krankenhaus in Papenburg an den Folgen der grauenhaften Misshandlungen, die ihm im KZ Kemna und im KZ Börgermoor zugefügt wurden. Böhne wohnte in der Wirkerstrasse auf dem Elberfelder Ölberg. Er war Organisationsleiter und Stadtverordneter der KPD.
Weitere Infos zu Otto Böhne im Gedenkbuch Wuppertal.
Antifa-Café Wuppertal: http://antifacafewuppertal.blogsport.eu/
