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Antifaschismus Termine Wuppertal

Heraus zur antifaschistischen Demonstration am Wahlabend von Sachsen-Anhalt in Wuppertal!

Am Sonntag sind Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Die Prognosen zur Wahl zeigen, dass wir uns auf eine historische Situation zubewegen. Noch nie, seit dem Ende des historischen Nationalsozialismus, stand eine faschistische Partei so nah daran die Macht in einem Bundesland zu erlangen. Der Angriff der jetzigen Regierung auf den Sozialstaat, die autoritäre Formierung, die zunehmende Legitimierung von klar rassistischer Praxis zeigen, dass auch unter den derzeit herrschenden Parteien eine starke Verschiebung hin zu autoritären, rassistischen und queerfeindlichen Positionen stattfindet.


Trotzdem ist die Möglichkeit der Machtübernahme der AFD in einem Bundesland und damit die Möglichkeit des staatlichen Machtmonopols in den Händen einer faschistischen Partei eine klare Zuspitzung der Situation. Anschläge wie in Halle, Hanau oder der Messerangriff auf einen Antifaschisten in Göttingen zeigen was eine starke AFD für eine Wirkung hat. Wenn Faschisten nun eine Regierung „in ihrem Rücken“ haben werden noch stärkere Angriffe auf den Sozialstaat, emanzipatorische Strukturen, Migrant*innen und auf jegliches selbstbestimmte Leben folgen.

 
Ein breiter und offensiver antifaschistischer Widerstand ist notwendig! Auch in Wuppertal wollen wir die mögliche faschistische Machtübernahme in Sachsen-Anhalt nicht unwidersprochen stehen lassen.

 Im Anschluss an die Veranstaltung von Wuppertal stellt sich quer: „Jetzt erst recht – aktiv werden statt resignieren“ (16 Uhr, Willy-Brandt Platz) werden wir gemeinsam demonstrieren.
Alle zusammen gegen den Faschismus
Kommt zur Demonstration am 06.09.2026 um 20 Uhr.
Startpunkt ist die alte Synagoge in Wuppertal-Elberfeld (Krugmannsgasse/Genügsamkeitstr. 5).


Eine Demo ist jedoch noch kein Grund sich zurückzulehnen. 

Weitere Veranstaltungen bei denen es wichtig ist sich solidarisch zu zeigen:
12.09: CSD in Wuppertal
19.09. CSD in Remscheid
24.09. Informationsveranstaltung von WSSQ: „Die AfD in Wuppertal und NRW – was kommt auf uns zu“  um 19 Uhr in der Citykirche
26.09. Aktionstag des DGB gegen den sozialen Kahlschlag

No Pasarán – sie werden nicht durchkommen

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Antifaschismus Termine Wuppertal

Protest gegen den „Stadtteilspaziergang“ der AfD am 29.6.

Achtung!!!
An diesem Montag, den 29.06.26 um 16:00 möchte die Wuppertaler AFD unter Leon Bergen in Oberbarmen „spazieren“ gehen und Lena Kotré (MdL Brandenburg) zeigen wie hässlich, heruntergekommen & dreckig Oberbarmen angeblich ist. Hierfür macht die AFD einzig die hier lebenden Menschen verantwortlich. Es geht nur darum euch vorzuführen und lokale & teilweise auch reale Probleme für ihre rassistische Propaganda und Hetze zu verwerten und gegen Migrant*innen zu schießen. Dabei laden sie AFD-Leute und rechte Streamer*innen ein, um deren Abwertung auch noch auf Social Media zu verbreiten. Deshalb passt auf euch auf! Auf diese verachtende & menschenfeindliche Scheiße haben wir keinen Bock!

AFD raus aus unseren Vierteln!
Nicht mit unseren Nachbar*innen & nicht mit uns!

Schließt euch dem Gegenprotest an & trefft euch mit uns am Montag um 16:00 auf dem Berliner Platz!
Oberbarmen nazifrei!

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(Anti-)Repression 1. Mai Anti-Knast Antifaschismus Antikapitalismus & Globalisierung Antimilitarismus & Krieg Antirassismus & Migration Autonome Politik AZ bleibt an der Gathe Feminismus & Gender & Queer Freiräume Ökologie Recht auf Stadt Soziale Kämpfe Technologie Termine Weltweit Wuppertal

Heraus zum 40. autonomen 1. Mai in Wuppertal!

09:30 DGB-Demo am Hbf
13:00 autonomes Radrennen – Mirker Bahnhof
15:00 Straßenfest auf dem Schusterplatz

Der 1. Mai ist mehr als nur ein Feiertag, er ist ein Tag des Widerstands. Seit 40 Jahren gehen wir zusammen in Wuppertal autonom und revolutionär auf die Straße. Gegen ein System, das Profite über Menschen stellt. Am 1. Mai geht es uns um Solidarität in kollektiven Kämpfen und um Widerständigkeit gegen das kapitalistische Wirtschaftssystem und seine Repräsentant*innen.
Während Konzerne Rekordgewinne einfahren und die Reichen immer reicher werden, bestimmt Leistungsdruck und Unsicherheit das Leben der meisten Menschen. Rechte Akteur*innen verschieben und bestimmen immer weiter den Diskurs, während linker Widerstand immer krasser kriminalisiert wird.

Durch den ständig angebrachten Paragraphen 129 des Strafgesetzbuches werden Antifaschist*innen systematisch verfolgt, observiert, eingesperrt oder sogar ins autoritär regierte Ungarn ausgeliefert. Unsere Häuser und Wohnungen werden durchsucht und uns nahestehende Personen werden unter Druck gesetzt und ebenfalls mit staatlicher Repression überzogen. Dieser Paragraph und das damit einhergehende Narrativ der „kriminellen Vereinigung“ gibt den Behörden weitreichende Befugnisse. Zu Verurteilungen kommt es aber kaum. Der Paragraph 129 ist ein Instrument staatlicher Willkür und der Vorwurf der „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ kann am Ende uns alle treffen. Alle, die sich dem aufziehenden Faschismus entgegenstellen.

Doch auch an anderen Stellen nehmen staatliche Eingriffe durch Überwachung und Repression weiter zu. Zum Beispiel durch Palantir, ein Tech-Konzern, der Unterdrückung, Krieg und Überwachung immer effizienter macht und der eng mit westlichen Geheimdiensten und Militärs zusammenarbeitet. Seit 2017 arbeiten auch schon einzelne Landespolizeien mit der Palantir-Software und seit 2020 auch NRW. Das ist so gefährlich, weil dabei riesige Datensammlungen mit Überwachung und KI-gestützter Auswertung miteinander verknüpft werden. Und genau das macht staatliche Repression gegen Migrant*innen, politische Bewegungen und soziale Kämpfe noch einfacher.

Nachdem Innenminister Dobrindt angekündigt hat „Linksextremisten“ und Klimaaktivist*innen verstärkt überwachen zu wollen, ließ er schließlich Ende 2025 zwei Gesetzesentwürfe verabschieden, die es dem BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge), dem BKA und der Bundespolizei erlauben mithilfe einer biometrischen Gesichtserkennungssoftware riesige Datenmengen an Fotos im Internet ohne Anlass zu durchsuchen und in Datenbanken mit Gesichtern abzulegen. Das alles wird mal wieder durch den Vorwand der „inneren Sicherheit“ begründet. Durch solche Technologien entstehen immer intransparentere staatliche Überwachungsstrukturen und Befugnisse.

Lasst uns zusammen kämpfen gegen den Ausbau dieses autoritären Sicherheitsstaats.

Der 1. Mai ist aufgrund seiner Historie ein Anlass unsere Wut auf die Straße zu tragen und ein bedeutendes und wiederkehrendes Ereignis autonomer Militanz. Bereits seit 40 Jahren kämpfen wir als Autonome auch in Wuppertal an diesem Tag für Selbstverwaltung, Widerspenstigkeit und Solidarität! Angesichts des Flächenbrandes aus autoritärer Formierung auf der ganzen Welt, Rassismus, Hetze und Sanktionen gegen Armutsbetroffene, soziale Kälte, Militarismus, der Angriff auf Rojava und viele andere Themen zeigen, ist es umso wichtiger, dass wir weiterhin auf die Straße gehen!

Für ein selbstbestimmtes Leben ohne Zwang zur Lohnarbeit.
Für kollektiven Zusammenhalt gegen Rassismus, Kapitalismus, Patriarchat und die Cops.
Für Freiräume, die nicht verwertet werden können.
Für ein AZ, das an der Gathe bleibt.

Auf die Brände überall reagieren wir mit kollaborativen Widerstand, organisieren uns, bleiben trotzig und unbeugsam. Unsere Zukunft lassen wir uns nicht durch einen immer autoritärer agierenden Staat nicht nehmen.

Antifaschismus verteidigen!
Free all Antifas! FREE MAJA!


Veranstaltungen vor den Autonomen 1.Mai 2026

22.4.2026 – 20 Uhr – AZ Wuppertal
Vortrag
Kritik an KI

29.4.2026 – 20 Uhr – AZ Wuppertal
Diskussionsveranstaltung
Soziale Kämpfe in der aufkommenden Faschisierung

Der 1.Mai steht von Anfang an für den offensiven Kampf der unterdrückten Klassen gegen sozialen Angriffe. Um so interessanter ist es, dass in Zeiten, in denen es von Angriffen auf migrantisierte Menschen, Erwerbslose und Arbeiter*innen nur so wimmelt, wir als radikale Bewegung kaum etwas dazu sagen können. Vielleicht können wir das mit der Veranstaltung gemeinsam ein bisschen ändern.

Der Input wird der Frage nachgehen, wie die weitgehend unbeantworteten sozialen Angriffe den rechten, autoritären Kräften weiter Aufschwung geben. Durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran und die dadurch erneut hervorgerufenen Energiekrise wird sich die wirtschaftliche Lage weltweit zum Teil dramatisch zuspitzen, aber es wird auch lokale Auswirkung geben.

Es ist in der jetzigen Situation zu befürchten, dass die Rechten von dieser Situation sehr profitieren. Sowohl in der Regierung, mit dem leichten Durchsetzten von autoritären, unsozialen Maßnahmen (CDU/CSU zum Teil auch SPD), als auch in der (noch) Opposition, ist es sehr leicht für die AfD, eine sich andeutende Wirtschaftskrise und die damit einhergehende soziale Krise mit Rassismus aufzuladen und weiter zu wachsen.

Die hauptsächliche Frage, die wir nach einen Input gemeinsam diskutieren wollen ist: Wie kommen wir als undogmatische Zusammenhänge, vielleicht noch in die Startlöcher um bei den kommenden Veränderungen ordentlich mit zu mischen? Das wäre allein aus antifaschistischer Sicht schlicht notwendig! Hinzu kommt, dass wir unsere sehr reichhaltigen spezifischen Erfahrungen und Fähigkeiten, sowohl theoretisch-inhaltlicher als auch sehr variantenreicher praktischer Natur, den anstehenden Kämpfen nicht vorenthalten sollten.

https://autonomer1mai.noblogs.org

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Antikapitalismus & Globalisierung Antirassismus & Migration Feminismus & Gender & Queer Termine Weltweit Wuppertal

Heraus zum feministischen Kampftag 2026!

Die Welt brennt.
Wir ersticken an Nachrichten aus Katastrophen, wir erleben auf der ganzen Welt, wie uns die Selbstbestimmung über unsere Körper, unser Begehren und unser Zusammenleben abgesprochen wird. Wir sehen fast täglich Bilder davon, wie Staaten mit extremer Gewalt darauf reagieren, wenn Menschen sich selbst bestimmen wollen. Wir verfolgen mit Sorge, wie auch hierzulande der Staat den Abbau von Sozialleistungen im Eiltempo vorantreibt und die Lebensbedingungen für die Mehrheit von uns verschlechtert. Dies befördert das Erstarken der extremen Rechten und verstärkt die Existenzängste um ein Vielfaches. Während über die Hälfte der Bevölkerung immer weniger zum Leben hat, häufen die Überreichen ein Vermögen an und wie der alte Adel haben sie nicht nur Geld, sondern auch Macht: Sie prägen politische Entscheidungen, indem Gelder in Milliardenhöhe in Lobbyarbeit fließen, welche die Interessen der Reichen und Mächtigen schützt. Wir erleben mehr Kapitalismus – also mehr für die Besitzenden und noch weniger für diejenigen, die ohnehin kaum etwas haben. Aber wir kämpfen weiter für unser Recht auf Streik und Arbeitskämpfe, für faire Bezahlung und eine Wirtschaft, die sich nicht nur an den Bedürfnissen der Reichen orientiert. Für eine gute Gesundheitsversorgung für alle, ohne Profite, Zwei-Klassen-System und für das Recht, krank sein zu dürfen! Wir kämpfen für das Recht auf finanzielle Absicherung, auch ohne Lohnarbeit und für die Abschaffung vom Asylbewerberleistungsgesetzes. Für gesicherte Pflege und soziale Berufe, die nicht nach Profit und Effizienzlogik funktionieren!
Wir kämpfen für die Care Revolution!

Wer vertritt unsere Interessen – Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!

Die Bundesregierung beendet den Aktionsplan für Vielfalt und lässt Queers im Stich, aber hat Milliarden für Militarisierung. Während es für Frauen*häuser keine Gelder gibt, macht Elon Musk mit DeepFakes von sexualisierter Gewalt Milliarden. Die Profite der Reichen und Herrschenden werden vor allem über die Ausbeutung von FLINTA* erzielt, die in unserer Klassengesellschaft im besonderen Maße unterbezahlte und unbezahlte Care-Arbeit übernehmen und in schlecht bezahlten Jobs mit geringer Arbeitsplatzsicherheit und schlechten Arbeitsbedingungen arbeiten müssen.
Erst ihre Ausbeutung ermöglicht das Aufrechterhalten hierarchisch organisierter Klassen und die Macht der Reichen. Wir erleben mehrfache Ausbeutung durch Lohnarbeit, Patriarchat und rassistische Strukturen. Geld ist da – bloß nicht für uns. Ob durch gerechte Steuern, durch Selbstbestimmung der Arbeiter*innen statt Macht der Aktionär*innen oder Enteignung: Umverteilung jetzt! Durch Klassenkampf und Streiks! Patriarchale Befreiungskämpfe müssen dabei im Zentrum des Klassenkampfes stehen, denn wenn FLINTA* nicht mehr tragen, trägt das System nicht.

Gemeinsam kämpfen, Solidarität im Hier und Jetzt!

Wir weigern uns, uns an Ausbeutung und Gewalt durch Polizei, Staat und Patriarchat zu gewöhnen. Wir wollen Veränderungen, jetzt, nicht irgendwann. Wir fassen Mut das Bestehende zu hinterfragen und der Vereinzelung und dem Frust eine Perspektive entgegenzusetzen. Für eine gute und lebenswerte Zukunft für Alle! Wir schaffen uns die Räume, die wir brauchen: Für queere Chöre und Sportgruppen für alle Körper, für Organisation gegen die rassistischen Bezahlkarten, Planung für Demos, Workshops und Skill Shares, …
Diese Räume gestalten wir selbst, gleichberechtigt und ohne Konsumzwang. Sie sind unsere Safer Spaces, in denen wir uns von täglichen Beleidigungen, abwertenden Sprüchen, Übergriffen und Gewalt erholen können und füreinander da sind. Durch gemeinsame Behördengänge oder Teilen von Eigentum wie Kleidung und Essen sind wir auch im Alltag füreinander da.

Unser Ziel ist die Beseitigung aller bestehenden Herrschaftsverhältnisse und die Befreiung aller Menschen unabhängig von Gender, Klasse, Race und Körper!

Wir kämpfen für eine Gesellschaft fernab von Unterdrückung und Ausbeutung und lassen uns, die wir alle von Lohnarbeit und Klassen-Politik der Kapitalist*innen abhängig und benachteiligt sind, nicht spalten! Patriarchale Strukturen verschwinden nicht, wenn wir marginalisierte Gruppen bekämpfen. Sie verschwinden, wenn wir Machtstrukturen bekämpfen.
Auf die Hetze der Herrschenden antworten wir mit Wut und Solidarität, die über nationale Grenzen hinausgeht!

Wir bilden Banden und treten nach oben! Don‘t give up – get organized!

Samstag 07.03. – 18:00 Uhr – Laurentiusplatz
Nachttanz-Demo zum Feministischen Kampftag 2026! Burn the rich before they burn everything!
Wir wollen uns frei, wir wollen uns lebend!

→ @buendnis_8.maerz_wuppertal

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(Anti-)Repression Anti-Knast Antifaschismus Termine Wuppertal

Happy Birthday Nele – Kundgebung am 3.3. – JVA Ronsdorf

Kundgebung vor der JVA in Ronsdorf, am 03.03.2026 um 18 Uhr

Kommt am 03.03. mit uns zum Jugendknast in Wuppertal-Ronsdorf. Nele hat Geburtstag und wir möchten solidarische Geburtstagsgrüße über die Knastmauern schicken.

Solidarität mit allen inhaftierten Antifas!

Im Januar 2026 ist der sogenannte “Budapest-Komplex” Prozess in Düsseldorf gegen 6 Antifaschist*innen, darunter Nele, gestartet. Das Konstrukt der Anklage dient der Einschüchterung antifaschistischen Engagements. Neben den Faschist*innen selbst ist es die neoliberale Wirtschaft und Politik der Überreichen, die dem Faschismus den Weg bereitet und Antifaschismus kriminalisiert. Doch wir lassen uns nicht spalten und stehen an der Seite der Angeklagten!

Gemeinsame Anreise:
Um 17 Uhr am Bussteig 4, Busbahnhof am Wuppertaler Hbf
17:16 Uhr Bus 620 (-> Wuppertal Ronsdorf Bf.) bis zur Haltestelle ‚Parkstraße‘ . Dort in den Bus 640 (-> Wuppertal Echoer Str. ) bis zur Haltestelle ‚Wuppertal Ronsdorfer Anlagen‘! Von dort ca. 15 Minuten zu Fuß

Kommt alle zahlreich zum Knast!
Solidarität mit allen inhaftierten Antifas im Budapest Verfahren!

Free Nele!
Free Paula!
Free all Antifas!

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AZ bleibt an der Gathe Termine Wuppertal

PM: AZ bleibt an der Gathe! Aktionstage vom 5. bis 7. September

Vom 5. bis 7. September alle nach Wuppertal!

Kommt zu den Aktionstagen! Alle zusammen gegen Faschismus und Islamismus!

AZ bleibt an der Gathe!

Seit über 50 Jahren wird in Wuppertal leidenschaftlich für selbstverwaltete Zentren gestritten. Seit über 10 Jahren wird die Existenz des Autonomen Zentrums an der Gathe bedroht. Bedroht, sowohl durch die im Stadtrat versammelte Provinz-Politik, als auch durch die Diktator Erdogan-Fans des islamistisch orientierten Moscheeverbandes DITIB, dem deutschen Ableger der türkischen Religionsbehörde. Zusammen träumen sie davon, mit der Errichtung eines „islamischen Zentrums“ und der Zerstörung des AZ den Stadtteil aufzuwerten, also schicker und teurer zu machen. Nun wird klar, dass sie nach der Kommunalwahl endgültig ernst machen wollen.

In Zeiten wo die Faschist:innen in Parlamenten und auf der Straße erstarken und auch die Parteien der „demokratischen Mitte“, mit immer mehr Elan, Stimmung gegen Migrant*innen und Erwerbslose machen – ist es unerlässlich, dass antifaschistisch orientierte Räume wie das AZ, weiterhin bestehen. Deshalb setzen wir vom 5. bis 7. September, eine Woche vor der Kommunalwahl ein deutliches Zeichen für den Erhalt des Autonomen Zentrums an der Gathe.

Wir werden von Freitag bis Sonntag mit Konzerten, Aktionen, Veranstaltungen und Demonstrationen über 50 Jahre Kampf für autonome Zentren feiern und zusammen eine klare Warnung an die Stadt schicken!


Das AZ ist niemals Vergangenheit, sondern immer Gegenwart und Zukunft.

Gegen Faschismus und Islamismus!
Gegen den sozialen Angriff! Für das gute Leben für alle!
Kein Tag ohne! Autonomes Zentrum verteidigen!

Vom 5. bis 7. September alle nach Wuppertal!

Aktualisiertes Programm:

Freitag, 5. September: Auftakt – Kampf und Tanz

18 Uhr: Eröffnung des Aktionswochenendes

Platzkonzert auf dem Laurentiusplatz:

Lillith (Sing-Songwriting – Wuppertal)

Das Sohn (Proto-Post-Punk – Wuppertal)

Frontex (Punk – Limburg)

ActionPower (HC-Punk – Koblenz)

22 Uhr: „Kampf-Tanz“ Demo zum AZ

Samstag, 6. September: Großer Aktionstag „Autonomie, Chaos und Anarchie“

10 Uhr: Gemeinsames Frühstück vor den City-Arkaden + Aktionsplenum

ab 11 Uhr: Große Wuppertal-Rallye

11 Uhr Festakt im Rittersaal von Schloß Burg

14 Uhr: Start des autonomen Radrennens am Strand vom Islandufer und der Tunnelwanderung „Freiheit für den Mirker Bach“

15 Uhr SPD-Fest auf dem Otto Böhne Platz – Freiheit für Ekrem İmamoğlu und die anderen politischen Gefangenen in der Türkei!

ab 17 Uhr: Info-Point im Neptun-Brunnen auf dem Neumarkt 

ca. 17:30 Uhr Jan van Aken auf dem Straßenfest der Linken auf dem Platz der Republik

ab 20 Uhr: AZ-Soliparty im LOCH

Sonntag, 7. September: Das Viertel gehört allen!

Das AZ lädt alle herzlich ins Autonome Zentrum ein. Es gibt lecker Essen, Trinken und Überraschungen.

ab 10 Uhr: Gemeinsames Frühstück

ab 11 Uhr: Straßenfest vor dem AZ + Konzert mit Pisstole

ab 11:00 Uhr Renaturierung der Gathe und des Mirker Bachs, geführte Tunnelwanderung und Entpflasterungsaktionen, Critical Mass Edition Gathe, Installation von Gedenkzeichen und vieles mehr     

ab 12 Uhr Bustransfer nach Schloß Burg

(alles wie immer ohne Gewähr)

Schloß Burg – wir kommen! Freiheit für das Bergische Land!

In letzter Minute erreicht uns noch die Ankündigung unserer bergischen Genoss*innen, sie wollen aus Solidarität mit dem AZ Samstag im Morgengrauen die frisch sanierte Location Schloss Burg besetzen und zu einem tempörären AZ ausrufen! Das soll zeitlich vor der offiziellen Einweihung und vor dem Festakt für geladene Gäste, der ab 10 Uhr stattfindet, passieren.

Das werden wir gerne mit einer kleinen Wuppertaler Delegation unterstützen. Wir bringen in Erinnerung an die aufständischen bergischen Bauern, die nicht nur gegen die verhassten Grafen von Berg, sondern auch schon im großen Bauernkrieg an der Seite von Jos Fritz und Thomas Münzer kämpften, ein paar historische Banner und vor allem unsere Spitzenkandidat*in Paula Runkel mit, die diesmal in einer Ritterrüstung auftreten wird.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf den Festakt mit der herrschenden Klasse der Bergischen Lande. Wir hatten uns im Vorfeld schon entsprechende Eintrittskarten für den Festakt gesichert. Eine Besetzung ist natürlich cooler.

Soweit in aller Kürze. Das genaue Programm zur Renaturierung des Mirker Bachs am Samstag und Sonntag werden wir morgen veröffentlichen. Wer mitmachen will, sollte am Samstag und Sonntag Anglerhosen, Taschenlampen und (kleine) Kanus mitbringen.

Bleibt auf dem Laufenden und achtet auf Ankündigungen:

www.instagram.com/az_wuppertal_

az-wuppertal.de

Alle zusammen fürs Autonome Zentrum!

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Antifaschismus AZ bleibt an der Gathe Termine Wuppertal

„Gathe für alle“: Einladung zur Stadtteil-Versammlung am 3.9.

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Antifaschismus AZ bleibt an der Gathe Soziale Kämpfe Termine Wuppertal

Kein Tag ohne Autonomes Zentrum! Vom 5. bis 7. September alle nach Wuppertal! AZ Gathe bleibt!

Das AZ Gathe ist bedroht! In der letzten Zeit kam vermehrt die Frage auf, wie es ums AZ Wuppertal steht. Wir wollen darauf jetzt mit einer herzlichen Einladung zu den Aktionstagen nach Wuppertal antworten:

Seit über 50 Jahren kämpfen wir in Wuppertal für selbstverwaltete Zentren, seit 25 Jahren ist das Autonome Zentrum an der Gathe. Dort ist es seit über 10 Jahren in seiner Existenz bedroht – sowohl durch den Stadtrat, als auch durch den Erdogan-Moscheeverband DITIB, welcher auf dem Gelände des AZ ein „Islamisches Zentrum“ errichten möchte. Dafür soll das AZ abgerissen werden, um den Stadtteil „aufzuwerten“.  Nun wird klar, dass es nach der NRW Kommunalwahl am 14.9.2025 endgültig ernst wird und die Stadt und Politik den Bebauungsplan und damit einhergehend den Verkauf des AZ Geländes weiter ungehindert vorantreiben will. Es geht in diesem Herbst also um die Existenz des AZ’s. Es gibt keinen Ersatz für das Autonome Zentrum an der Gathe! Die DITIB-Fans, die Parteien SPD/CDU und Grüne wollen das für sie heikle Thema aus dem Wahlkampf heraushalten, deshalb werden wir es mit voller Wucht einbringen.

Die DITIB plant u.a. auf dem Standort des Autonomen Zentrums ein sogenanntes „Islamisches Zentrum“. Es wäre sogar machbar, die Planungen der DITIB umzusetzen, ohne das AZ zu vertreiben, doch das ist vom DITIB-Vorstand politisch nicht gewollt! Denn bei der DITIB handelt es sich nicht um irgendeine mehr oder weniger freundliche Religionsgemeinschaft, sondern um den deutschen Ableger der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Diese untersteht direkt dem türkischen Präsidenten Erdoğan und ist sein verlängerter Arm in Deutschland, um unliebsame Teile der kurdisch / türkischen Community in Deutschland zu bespitzeln und zu bedrohen. Erdoğan selbst unterdrückt die Opposition und Minderheiten in der Türkei und entwickelt sich vom Autokraten zum Diktator. Von führenden Diyanet-Vertretern kommen immer wieder frauen-, queerfeindliche und islamistische Aussagen, von denen sich noch nie, auch nicht in Wuppertal Elberfeld, ein Vertreter der DITIB distanziert hat. Ganz im Gegenteil, so hat die Elberfelder DITIB keinerlei Distanz zu den Grauen Wölfen und anderen türkischen Nationalist:innen.

Die Stadt Wuppertal hingegen wünscht sich um jeden Preis eine Aufwertung der von Armut geprägten Gathe und will deshalb das im städtischen Besitz befindliche AZ Gelände an die DITIB abgeben.

Gerade in den Zeiten, in denen Faschist:innen im Parlament und auf der Straße immer mehr Raum einnehmen, Nazis wieder Häuser anzünden und vermehrt linke/autonome Projekte von Neonazis angegriffen werden, ist die Existenz selbstverwalteter und unkommerzieller Orte überlebenswichtig, nicht nur für unsere Szene sondern für die gesamte Gesellschaft als Orte des Widerstands gegen Faschismus und Autoritarismus. Im AZ gibt es neben Konzerten, Kunst und Kultur auch Sport, Proberäume, Vorträge, Skillsharing und Workshops. Diese Stadt braucht das Autonome Zentrum als Ort des radikalen Widerspruchs zu den menschenunwürdigen Verhältnissen. Dieser Widerspruch drückt sich unter anderem in vielfältiger Subkultur und in offensiver politischer Praxis auf der Straße aus!

Wir werden von 5. bis 7. September sehr deutlich machen, dass das AZ sich nicht einfach überplanen lässt!

Deshalb laden wir euch alle ein, zu den „Tagen des Kampfes und der rauschenden Feste“ nach Wuppertal zu kommen und das AZ an der Gathe mit uns zu verteidigen! Von Freitag bis Sonntag werden an diesem Wochenende Aktionen, Veranstaltungen, Konzerte und Demonstrationen stattfinden, um eine klare Warnung an die Stadt zu schicken und zu zeigen, was passiert, wenn sie das AZ abreißen. Je mehr Beteiligung, desto besser – auch bei den Vorbereitungen und dezentral!

Vom 5. bis 7. September alle nach Wuppertal!

Vorläufiges Programm:

Freitag, 5. September: Auftakt – Kampf und Tanz
18 Uhr: Eröffnung des Aktionswochenendes
Konzert auf dem Laurentiusplatz:
Das Sohn (Proto-Post-Punk – Wuppertal)
Frontex (Punk – Limburg)
Lillith (Sing-Songwriting – Wuppertal)
ActionPower (HC-Punk – Koblenz)
22 Uhr: „Kampf-Tanz“ Demo zum AZ

Samstag, 6. September: Großer Aktionstag „Autonomie, Chaos und Anarchie“
10 Uhr: Gemeinsames Frühstück vor den City-Arkaden + Aktionsplenum
ab 11 Uhr: Große Wuppertal-Rallye
14 Uhr: Start des autonomen Radrennens am Strand vom Islandufer und der Tunnelwanderung „Freiheit für den Mirker Bach“
ab 17 Uhr: Info-Point im Neptunbrunnen
ab 20 Uhr: AZ-Soliparty im LOCH

Sonntag, 7. September: Das Viertel gehört allen!
Das AZ lädt alle herzlich ins Autonome Zentrum ein. Es gibt lecker Essen, Trinken und Überraschungen.
ab 10 Uhr: Gemeinsames Frühstück
ab 11 Uhr: Straßenfest vor dem AZ + Konzert mit Pisstole

Alle zusammen fürs Autonome Zentrum!

Für Vorbereitungs-Veranstaltungen in euren Städten stehen wir gerne zur Verfügung, meldet euch! (info@az-wuppertal.de)
Falls ihr Schlafplätze benötigt, meldet euch gerne im Vorfeld! (schlafplatzboerse-wtal@systemli.org)

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(Anti-)Repression Anti-Knast Antifaschismus Termine

Jetzt erst recht. Antifaschismus ist notwendig! Freiheit für alle Antifaschist*innen!

Die Zeiten werden rauer, der Wind weht scharf von rechts. Klima, Kriege, Inflation – die Welt steht buchstäblich in Flammen. Konfrontiert mit vielfachen Krisen erweisen sich systemimmanente Lösungen zunehmend als unmöglich. Weil die nötigen Antworten unbequem sind, konstruiert der Staat lieber Probleme, die er vermeintlich mit Abschiebungen und Knast lösen kann. Nicht nur in Deutschland, autoritäre Regierungen scheinen weltweit das Ding der Stunde. Bei allen Abstufungen des Grauens eint sie, dass sie der gesellschaftlichen Linken feindlich gegenübertreten. Vor allem rechtsautoritäre und faschistoide Regime dominieren die politische Bühne und verschärfen mit ihren Nationalismen eine globale Kriegsgefahr. Wo ihre Akteur*innen noch nicht an der Macht sind, vernetzen sie sich fleißig, lernen voneinander und stärken sich gegenseitig. Von emanzipatorischen, ökologischen und antifaschistischen Großprojekten kaum eine Spur. Dabei wären diese bitter nötig.

Der rechte Vormarsch

Die Angriffe der Rechten sind so vielfältig wie vielzählig. In den Parlamenten, im Netz und auf der Straße wird der Ton härter; die Inhalte sozialchauvinistischer, rassistischer und nationalistischer. Errungenschaften von feministischen Kämpfen sowie die der internationalen Arbeiter*innenbewegung werden, auch unter Mithilfe ihrer einstigen politischen Vertretungen, rückabgewickelt. Parallel dazu bewaffnen sich Nazis weiter und bauen rechtsterroristische Strukturen aus, üben für Übergriffe in Kampfsporttrainings, schmieden Umsturzpläne und bereiten sich auf einen Tag X und greifen immer unverfrorener linke Projekte an. Gleichzeitig vernetzt sich die militante Naziszene fleißig weiter, unter anderem bei NS-verherrlichenden Aufmärschen in Budapest und Sofia. Eins ist klar: Der rechte Vormarsch wird nicht von der nächsten Regierung aufgehalten, sondern von uns.

Vorwurf: Antifaschismus

Wer sich gegen rechts engagiert, aber mehr will als die parlamentarische Demokratie als solche zu verteidigen, ist schnell mit der deutschen Diskurswalze konfrontiert, die versucht jede kritische Bestrebung als “linke Chaoten” plattzumachen. Wer sich nicht schnell genug distanziert, wo das kapitalistische Wirtschaftssystem in Frage gestellt wird oder gar ein Farbbeutel geflogen ist, bekommt nicht nur von der Springerpresse Probleme.

Zivilgesellschaftliche Akteur*innen, beispielsweise im Bereich der politischen Bildung sowie in der Antisemitismusprävention, verlieren immer mehr den Boden unter den Füßen und die Mittel, um ihre Arbeit fortsetzen zu können. Mit parlamentarischen Anfragen wollen CDU und AfD den Druck auf linke Zivilgesellschaft steigern und Misstrauen und Unsicherheit säen. Berufsverbote bei Lehrer*innen oder Hochschulmitarbeitenden scheinen wieder en vogue. Ermittlungen nach §129 StGB nehmen zu – egal ob gegen die kurdische Bewegung, Klimaaktivist*innen, Antikapitalist*innen und nicht zuletzt Antifaschist*innen.

Aktuell werden umfangreiche Ermittlungen gegen Antifaschist*innen geführt, die während eines internationalen Nazi-Treffens in Budapest – dem sogenannten „Tag der Ehre“ – Nazis angegriffen haben sollen. Länderübergreifend sind ein gutes Dutzend Personen von der Repression betroffen. Antifas werden in Ungarn, Deutschland und Frankreich in Knästen gehalten, sitzen auf Anklagebänken, wurden ausgeliefert oder werden von einer Auslieferung bedroht.

Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen

Mit der Verfolgung von Antifas wird nicht der Rechtsstaat verteidigt. Denn es wird nicht die vermeintliche oder tatsächliche Militanz geahndet, sondern die politische Perspektive, die in der Praxis aufscheint: Unsere Leute sitzen im Knast, weil sie Antifaschist:innen sind. Es werden nicht schlicht Straftaten nach Recht und Gesetz verfolgt, sondern im Kampf gegen Linke wird der vielbeschworene Rechtsstaat bei Bedarf auch mal ausgehebelt.

Der strafende Staat legt nicht nur besondere Härte an den Tag, sondern beugt Recht.  Um ein “starkes Zeichen” gegen Links zu setzen, wird offen mit dem ungarischen Unrechtsstaat paktiert, fleißig Daten und Akten ausgetauscht und im Fall der verfassungswidrigen Auslieferung Majas die Judikative umgangen. Aktuell verschließen Staatsanwaltschaften die Augen vor basalen Grundrechten. Alle sind vor dem Gesetz wohl nur dort gleich, wo auch ein deutscher Pass vorliegt. So droht – wie im Fall von Zaid – wieder eine Auslieferung. Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen – höchstens auf seine Doppelmoral.

Repressionsbehörden agieren nicht neutral, sondern sind selbst politische Akteure, und so verwundert es kaum, wenn die sächsische Sonderkommission LinX allen Skandalen zum Trotz neben unzähligen Hausdurchsuchungen und Überwachungen fleißig Öffentlichkeitsarbeit in Anti-Antifa-Manier betreibt.

Antifaschismus verteidigen!

Budapest und Antifa-Ost-Verfahren sind keine Einzelfälle, in denen der Staat mal besondere Stärke beweisen will. Sie sind nur die Spitze des Eisberges. Es ist kein Zufall, dass in Zeiten des rechten Vormarsches, in denen oppositionelle, emanzipatorische und antifaschistische Bewegung wichtiger sind denn je, genau diese unter Beschuss geraten. Wir dürfen uns daher nicht in individualisierten Abwehrkämpfen verlieren. Antifaschismus muss zurück in die Offensive. Dies schaffen wir nur zusammen, nur wenn wir unsere stärkste Waffe einsetzen: Solidarität.

Wir schauen nicht weg, wenn Schreibtischtäter*innen Hausdurchsuchungen und Überwachung anordnen und mit Auslieferungen drohen. Wir nehmen keinen weiteren Tag hin, indem Antifaschist*innen in Knästen gehalten werden. Wir lassen nicht zu, dass Antifaschismus als Bewegung angegriffen wird.

Wir sehen uns am 14.06.2025 um 14:00 Uhr in Jena, um unseren Frust und unsere Wut gegen ihre Repression zu zeigen und unsere Leidenschaft und Liebe für den Kampf für das bessere Morgen auf die Straße zu tragen. Wir verteidigen Antifaschismus in seiner Vielfältigkeit – gegen alle Spaltungsversuche!


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(Anti-)Repression Soziale Kämpfe Termine Wuppertal

11. Mai: Kundgebung „Gerechtigkeit für Lorenz“ & Veranstaltung „ACAB und Abolish the Police“

11. Mai 2025 – 16 Uhr (Uhrzeit hat sich geändert!)
Autonomes Zentrum Wuppertal (Markomannenstr. 3)

    ACAB und Abolish the Police

    Fälle von tödlicher Polizeigewalt scheinen zuzunehmen, sie werden jedenfalls immer öfter skandalisiert. Die Forderung “Abolish the Police” aus der Black Lives Matter Bewegung bringt teilweise neuen Schwung in traditionelle linksradikale Debatten um Repression und Polizeigewalt. Abolititionismus will aber mehr als die Polizei abzuschaffen.

    Da der Begriff es sogar schon in den VS-Bericht von NRW gebracht hat, ist es höchste Zeit, sich die abolitionistische Bewegung bundesweit insgesamt und den aktuellen Kampf gegen tödliche und rassistische Polizeigewalt insbesondere anzuschauen und auf Anschlussfähigkeit an andere/eigene Spektren zu untersuchen.

    [Veranstaltung der Reihe: (Des-)Orientierung – Was braucht es für linke Bewegung ?]

    Vor der Diskussionsveranstaltung beteiligen wir uns an der Kundgebung „Gerechtigkeit für Lorenz A.“ am Wuppertaler Hauptbahnhof, die um 13 Uhr startet.

    Wir fordern Gerechtigkeit für Lorenz! Und Aufklärung!
    Wir solidarisieren uns mit der Familie von Lorenz!
    Wir wollen in einer Welt ohne Polizeigewalt leben!
    Wir wollen eine Welt ohne Polizei, ohne Kontrolle, ohne Ausschluss, ohne Gewalt und Mord!